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Erfolgreicher Kampf für den Erhalt der Kita Sonnenwind und der Hortplätze der Kitas Schatzinsel und Weltraum

Im März 2019 verkündete das Frankfurter Bildungsdezernat auf einem Elterninformationsabend, dass sie in Abstimmung mit den Trägern Caritas und BVZ einen Plan entworfen hätten, um den Platzmangel der an die Kita Sonnenwind angrenzenden Grundschule zu beheben. In den nächsten drei bis vier Jahren sollten Hortplätze der Kitas Schatzinsel und Weltraum mit Kindergartenplätzen der Kita Sonnenwind sukzessive getauscht werden. Außerdem sollten Zug um Zug im Kindergarten Sonnenwind freiwerdende Plätze durch Plätze für eine Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder (ESB) ersetzt werden. Im Gegenzug sollten die bei Schatzinsel und Weltraumfrei werdenden Hortplätze in Kindergartenplätze umgewandelt werden. Aufgrund von unterschiedlichen Betreuungsschlüsseln sollten durch dieses Rechenmodell 20 Kindergartenplätze mehr entstehen, ohne dass zusätzlicher Raum dazu gekommen wäre und gleichzeitig sollte das Raumproblem der Grundschule entspannt werden, die aktuell einen Teil des Unterrichts in Pavillions abhalten muss.

Kita Sonnenwind von Westen aus gesehen

Die Eltern der aktuellen Kindergartenkinder und Hortkinder waren über diese Pläne empört, bedeutete dies doch drei bis vier Jahre Unruhe in drei Einrichtungen, um 20 zusätzliche Plätze zu schaffen und defacto die Auflösung des seit mehr als 15 Jahren erfolgreich arbeitenden Teams der Kita Sonnenwind bzw. die Schließung der Kita Sonnenwind. Auch die Eltern der Hortkinder waren erbost, hatten diese sich doch bewusst für den Besuch eines Hortes und nicht der ESB entschieden. Diese Wahlmöglichkeit hätte es zukünftig nicht mehr gegeben.

Gemeinsam und im engen Austausch mit der sich darauf gebildeten Elterninitiative kämpften die Grünen für den Erhalt der Kita Sonnenwind und der Horte in den Kitas Schatzinsel und Weltraum. Da der Platzmangel in der Grundschule Riedberg offensichtlich ist und auch bei weitem die bestehenden Kindergartenplätze auf dem Riedberg nicht ausreichen, sondern aufgrund der anhaltenden Bautätigkeit ausgeweitet werden müssen, forderten die Eltern und der Ortsbeirat in einem interfraktionellen Antrag den Erhalt der Kita Sonnenwind und forderten den Magistrat auf, hierzu Stellung zu nehmen. Ergänzend zu Vorschlägen aus der Elterninitiative schlugen wir in einem Rot-Grünen Antrag weitere Standorte vor, die für die Kita Sonnenwind oder ggf. für die 13. Kita geprüft werden sollten.

Druck wurde außerdem durch Pressearbeit und eine von den Eltern initiierte Online-Petition mit mehr als 900 Unterschriften ausgeübt. Ende Oktober 2019 verkündete Stadtrat Schneider schließlich, dass er ein Grundstück Ecke Marie Curie Straße/Kalbacher Höhe/Am Bonifatiusbrunnen, das bereits einem Investor für den Bau von Wohnungen in Erbpacht versprochen gewesen sei, für die Stadt zurückgeholt habe. Eine Baumasseprüfung habe ergeben, dass sich hierauf ein viergruppiger Kindergarten errichten ließe. In ca. 2,5 Jahren nach offizieller Auftragserteilung durch die Schuldezernentin könne hier eine neue Kita Sonnenwind eröffnet werden, d.h. die jetzige Kita Sonnenwind in neue Räumlichkeiten umziehen.

Dieser Kampf hatte sich damit gelohnt. Die Kita Sonnenwind kann an einem neuen Standort erhalten werden und auch die Hortplätze der Kitas Schatzinsel und Weltraum sind gerettet. Darüber hinaus wird die Grundschule Riedberg weitere Räume erhalten, um dem gestiegenen Platzbedarf zu decken. Auch neue Kitaplätze werden mit dieser Lösung geschaffen, da die künftige Kita Sonnenwind vierzügig statt wie bisher dreizügig sein wird. Nichtsdestotrotz fordern die Grünen eine weitere 13. Kita für den Riedberg und einen Neubau für die provisorische Kita 10 am Kalbacher Stadtpfad, da sonst nicht der gesamte Bedarf an zusätzlichen Kindergartenplätzen gedeckt werden kann.

ug


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